Ilip für die Umwelt & CSR (Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen)

CSR-Politiken und
Plan für unternehmerische Nachhaltigkeit 2020 – 2022

Neben der Politik der umweltbezogenen Nachhaltigkeit unserer Produkte mit den 3R, d.h. Reduzierung des Einsatzes von Rohstoffen und der Lebensmittelverschwendung, Recycling der Verpackungen aus Kunststoff zur Wiederverwendung der Rohstoffe im Rahmen der Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Ressourcen wie Biokunststoffe, setzt ILIP zurzeit einen neuen Plan für unternehmerische Nachhaltigkeit 2020 – 2022 und die CSR-Politiken um.

Das Streben nach immer mehr Nachhaltigkeit zum Schutz der Umwelt ist Teil der DNA von ILIP; man betrachte hierzu nur die nachstehend aufgeführte Zeitlinie, auf der die wichtigsten diesbezüglichen Etappen verfolgt werden können.

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Legt man den Begriff der Nachhaltigkeit möglichst weit aus, d.h., bezieht man sich dabei nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlich-sozialen Aspekte, und orientiert man sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG – Sustainability Development Goals) der Vereinten Nationen, die nachstehend aufgelistet sind und durch Anklicken des Bildes aufgerufen werden können,

i 17 obbiettivi di sviluppo sostenibile

hat ILIP eine Reihe von Aspekten in den eigenen Produktions- und Unternehmensprozessen bestimmt, die eine nähere Betrachtung erfordern, und entsprechende Ziele für eine Verbesserung festgelegt.

Auf der Grundlage des „Ehrenkodex“ für Unternehmen, der u.a. das Business-Verhalten, die Politiken bezüglich der Einhaltung der Arbeitsverträge, der Chancengleichheit und der nicht zugelassenen Verhaltensweisen am Arbeitsplatz definiert, umfassen die Aspekte den Schutz der Umwelt und die Reduzierung der Auswirkungen auf die Umwelt der eigenen Aktivitäten und der eigenen Produkte in der Phase ihrer Herstellung, d.h. Kontrolle des Energieverbrauchs, Verringerung der CO2-Emissionen, Förderung der Entwicklung von Verfahren für die interne Wiederverwertung von Ausschussmaterial und Abfall, sowie die Reduzierung von Arbeitsunfällen und berufsbedingter Krankheiten durch die Förderung und Unterstützung einer Unternehmenskultur mit dem Ziel der Vorbeugung von Gefahren, Unfällen und Notsituationen unter Einbeziehung gesundheits- und sicherheitsrelevanter Fragen in allen Unternehmensprozessen.

Hierzu zählt auch die Sensibilisierung der Wertschöpfungskette, von den Zulieferern bis zu den Kunden und, sofern möglich, zu den Verbrauchern selbst, damit zunehmend bewusste Entscheidungen getroffen werden, die die Auswirkungen auf die Umwelt der Produkte – mit Zertifizierung durch Ökobilanz-Studien (LCA) oder Umweltproduktdeklarationen (EPD) – und die ausgeführten Aktivitäten, die Gesundheit und die Sicherheit der Arbeiter*innen, die Qualität der Produkte und die Sicherheit der Verbraucher berücksichtigen.

Es wurden eindeutige und für das integrierte Managementsystem messbare Ziele (KPI) definiert, die gebührend überwacht werden, um ihr Erreichen zu dokumentieren und die kontinuierliche Verbesserung der Ergebnisse zu gewährleisten.

Was den Umweltschutz im Einzelnen betrifft, verpflichtet sich Ilip zum Monitoring der eigenen Aktivitäten entlang der gesamten Produktionskette, wobei die umweltbezogene Nachhaltigkeit als Entscheidungselement zusammen mit den technischen und ökonomischen Aspekten einbezogen wird.

Das Unternehmen sieht es als seine Aufgabe an, umweltverträglich zu arbeiten und dazu die besten zur Verfügung stehenden Technologien anzuwenden, während gleichzeitig eine effiziente Nutzung der Energie, der Materialien und der natürlichen Ressourcen garantiert werden soll.

Das wichtigste Ziel hierbei ist die Reduzierung der Auswirkungen auf die Umwelt durch Umsetzung spezifischer Programme und Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von den Rohstoffen über die Produktionswerke bis hin zur Logistik.

In diesen Zusammenhang passt die Inbetriebnahme des AUTOMATISCHEN LAGERS mit einer Kapazität von 60.000 Palettenplätzen, durch das ILIP nicht nur den Service für die eigenen Kunden verbessern wird, sondern auch die aktuellen Produkttransfers zu den externen Lagern dank der Lage direkt neben dem Produktionswerk einstellen kann: 8.501 Transfers im Jahr 2019 entsprachen 283.380 km und 300.000 kg CO2-Emissionen. Darüber hinaus verfügt das Lager über eine innovative Brandschutzanlage mit der Funktion der Sauerstofferschöpfung, durch die nicht nur die Produkte, sondern auch die Umwelt und die unmittelbare Umgebung geschützt werden.

Lesen Sie unser Dokument Sustainability Pledge.

Reduzierung

Bei Ilip arbeiten wir Tag für Tag unablässig daran, den Kunststoffverbrauch zu senken, indem wir die Stärke und das Gewicht unserer Verpackungen reduzieren, ohne deren Leistung zu beeinträchtigen. Ein klares Beispiel dafür ist unsere Obst- und Gemüseschale B19NR: Sie wiegt 20,7% weniger als das Vorgängermodell und sorgt für eine deutlich höhere Druckfestigkeit. Wir setzen uns nicht nur gegen Rohstoffverschwendung ein, sondern verpflichten uns auch, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, indem wir Lösungen entwickeln, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängert.

Die nachhaltige Verpackung ist “fit4purpose”: mehr Frische, weniger Verschwendung.

Die Umweltverträglichkeit einer Verpackung kann nur im Zusammenhang mit dem verpackten Lebensmittel und der Funktion der Verpackung bestimmt werden. Aus diesem Grund muss nach dem richtigen Gleichgewicht zwischen “überschüssiger“ und „unzulänglicher“ Verpackung gesucht werden: Eine effiziente Verpackung schützt das Lebensmittel auf optimale Art und Weise, indem sie seine Haltbarkeit verlängert, die Nahrungsmittelverschwendung so gut wie möglich verringert und ihre Umweltverträglichkeit verbessert. Ilip unterstützt die wissenschaftliche Forschung, die sich mit der Rolle des Packaging bei der Aufbewahrung von Nahrungsmitteln beschäftigt, mit dem Ziel, die Lebensmittelverschwendung zu verringern.

Ilip war außerdem der erste Hersteller tiefgezogener Kunststoffverpackungen, der sich mit der Initiative Save Food zusammengeschlossen und sie unterstützt hat.

Recycling

Die vertikale Integration von R-PET: Ein geschlossener Zyklus, der sich der Umwelt öffnet.

ILPA ist ein konkretes Beispiel der Kreislaufwirtschaft, eine der wenigen Gruppen in Europa, die den RPET-Kreislauf von der gebrauchten Flasche bis zur neuen Verpackung für Lebensmittel vertikal integriert hat und dabei Herkunft und Rückverfolgbarkeit gewährleisten kann. Ilip ist für die letzte Phase des Prozesses zuständig: das Tiefziehen der Walzen für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen aus RPET mit einem durchschnittlichen Recyclinganteil von 80%, aber auch mit der Möglichkeit zur Herstellung von Verpackungen aus 100% RPET.

Wir recyceln etwa 30.000 Tonnen gebrauchtes PET jährlich für die Herstellung von weiterverarbeitbarem Rohstoff und vermeiden so die die Herstellung der gleichen Menge von neuem PET und somit von CO2-Emissionen in Höhe von circa 75.000.000 kg.*.

Deswegen sind wir die echten Meister der Kreislaufwirtschaft.

(*) GWP: 1 Kg PET bottle grade = 2,51 Kg CO2 eq. (PlasticsEurope Eco-Profile and EPD PET bottle grade May 2011)

Erneuerbare Ressourcen

Erneuerbare Ressourcen wie Bio-Kunststoffe sind gute Alternativen zu fossilen Polymeren. Aus diesem Grund bestehen viele Produkte unseres Sortiments aus PLA, und Mater-Bi und sind somit kompostierbar und biologisch abbaubar.

Seit 2002 verwenden wir Biokunststoffe zur Herstellung von Einweggeschirr und Verpackungen für die Gastronomie sowie für die Obst- und Gemüsekonfektionierung. Alle unsere kompostierbaren Artikel sind zertifiziert und entsprechen der europäischen Norm EN 13432. Nach Gebrauch enden diese Produkte im Recycling (der Kompostierung, sofern angemessen und verfügbar) und das Ergebnis dieses Prozesses ist der Kompost.

Kompostierbar
All. 1b. LOGO COMPOSTABILE CIC IN HD

Wenn Ihnen die Nachhaltigkeit am Herzen liegt, dann wählen Sie Ilip Bio.

Wenn Sie mehr über die Eigenschaften von ILIP BIO-Produkten erfahren möchten, lesen Sie das Handbuch IlipBio für die Umwelt (in englischer Sprache).