ILIP veröffentlicht seine erste EPD (Environmental Product Declaration) für aus recyceltem PET hergestellten Obst- und Gemüsekörbchen

Damit bestätigt sich erneut das konkrete Engagement von ILIP für umweltverträgliche Unternehmenspraktiken und Produkte sowie eine Kommunikation, die auf Fakten beruht.

VALSAMOGGIA (BO, 5 Oktober 2020) – Wie ILIP erst kürzlich in seinem Sustainability Pledge erklärt hat, strebt das Unternehmen nach ehrlicher, objektiver und ganzheitlicher Nachhaltigkeit im Verpackungsbereich, also dem genauen Gegenteil von Greenwashing. Daher hat das Unternehmen nun seine erste EPD für Obst- und Gemüsekörbchen aus recyceltem PET veröffentlicht. Untersuchungsgegenstand ist dabei ein Artikel aus der Familie Siegelschalen B40. Genauer gesagt handelt es sich um den Artikel B40RPET85FP, der 2018 (dem Jahr, das in der Studie untersucht wurde), der meistverkaufte Artikel seiner Kategorie wurde.

Die EPD ist eine Umweltproduktdeklaration, die von Dritten geprüft und zertifiziert wird und nach der internationalen Norm ISO 14025 Umweltdaten zum Lebenszyklus des Produkts liefert.

Um eine EPD zu erstellen, muss eine Wirkungsabschätzung (Lify Cycle Assessment, LCA) vorgenommen werden. Dabei müssen bestimmte Berechnungsverfahren für die untersuchte Produktkategorie angewendet werden, die in den entsprechenden Produktkategorie-Regeln (Product Category Rules, PCR) enthalten sind. Die Ergebnisse der Studie und weitere Informationen, die laut PCR erforderlich sind, werden in der EPD angegeben. Diese wird anschließend von einer unabhängigen akkreditierten Stelle geprüft. Im Fall von ILIP war das SGS Italia.

„Diese EPD“, erklärt Nicola Ballini, General Manager von ILIP, „ist das Ergebnis eines Prozesses, der vom Fachverband Profood, zu dem ILIP als Gründungsmitglied gehört, angestoßen wurde. Dieser führte auch zur Herausbildung einer neuen Rolle im Unternehmen: dem LCA Expert.“

Mit der EPD soll die Umweltleistung eines Produkts dargestellt werden, um einen objektiven Vergleich mit Produkten mit der gleichen Funktion zu ermöglichen und so das Potential für eine ständige, vom Markt geleitete Verbesserung der Umweltfreundlichkeit zu schaffen.

„Die Veröffentlichung der EPD“, so Nicola Ballini weiter, „ist Teil unseres Strebens nach Nachhaltigkeit, die ihrerseits unter die soziale Verantwortung der Unternehmen fällt. In den kommenden Monaten werden noch bedeutende Entwicklungen und Innovationen zu sehen sein, die ebenfalls auf transparente Kommunikation objektiver und messbarer Daten abzielen.

Die EPD wurde innerhalb des Programms „International EPD System“ entwickelt und registriert, dessen Program Operator EPD International AB ist. Sie kann zusammen mit der Erklärung über das globale Erwärmungspotential (CO2-Fußabdruck) direkt hier von der entsprechenden Website heruntergeladen werden.