ILIP AN VORDERSTER FRONT BEIM GEBRAUCH VON RECYCELTEM PET, 30.000 TONNEN PLASTIK JÄHRLICH WIEDERVERWERTET

Das Unternehmen wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA für die Herstellung von Lebensmittel- sowie Obst- und Gemüsebehältern aus 100% Food-Grade r-PET autorisiert. Dank des geschlossenen Kreislaufs,  75.000 Tonnen CO2 weniger in der Luft

VALSAMOGGIA (BO, xx. Dezember 2018) – 30.000 Tonnen gebrauchte PET-Flaschen werden dem Produktionszyklus jährlich wieder zugeführt, was der Gesamtzahl der in der Region Emilia Romagna rückgewonnenen PET-Flaschen entspricht. Das bedeutet 75.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen durch das Ersetzen von neuem PET.

Das ist die Bilanz des PET-Recyclings innerhalb der ILPA Group, dem Mutterkonzern von ILIP. Das Unternehmen ist einer der europaweit führenden Hersteller von Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff und in der Lage, 100% FOOD-GRADE r-PET-Produkte zu liefern, die sich für den Kontakt mit Lebensmitteln eignen, dank des von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, EFSA autorisierten Dekontaminationsverfahren.

„Das Augenmerk auf Nachhaltigkeit ist eng mit der Identität von ILIP und mit der Verantwortung verknüpft, die wir als Hersteller von Kunststoffverpackungen tragen. In unserer Branche gehörten wir zu den ersten, die sich dieses Themas angenommen haben, mit konkreten Investitionen und Projekten“, so Roberto Zanichelli, Business Development & Marketing Director von ILIP. „Die Herausforderung der Zukunft wird in Europa die Verbreitung der Kreislaufwirtschaft sein,  für die wir, dank unseres konzerninternen geschlossenen Kreislaufs, Wegbereiter sind.“

Mit den Tochterunternehmen AMP, ILIP und MP3 war die ILPA Group der erste Hersteller in Europa, der ein geschlossenes Kreislaufmanagement für das r-PET-Recycling betreibt. Seit 2012 verwaltet das Unternehmenseine seine Beschaffungs- und Recycling-Kette gebrauchter Flaschen intern und verarbeiten ausschließlich intern recycelte r-PET-Flocken. Das bedeutet, dass jedes Verfahren sowie die einzelnen Schritte, von der Auswahl und Reinigung über das Mahlen und die Extrusion bis hin zur Herstellung neuer Lebensmittelverpackungen aus r-PET, intern gesteuert werden.

„Der Cloosed Loop ist ein wesentliches Element der Kreislaufwirtschaft“, so Zanichelli weiter. „Und es ermöglicht uns, das gebrauchte Material nach den geltenden Normvorgaben von Anfang an auswählen und rückverfolgen zu können. Unser oberstes Ziel ist die Situation Punnet-2-Punnet-ILIP, ein vollständiger Kreislauf, in dem jede gebrauchte ILIP Schale dem Produktionszyklus wieder zugeführt wird und daraus ein neues Produkt entsteht. Eine vorbildliche Kette, die den CO2-Foot-Print des gesamten Produktionsverfahren maßgeblich senkt, wie die Zahlen belegen.“

Heute ist ILIP in der Lage, Obst- und Gemüseschalen aus recyceltem Kunststoff anzubieten, deren r-PET-Anteil je nach Kundenwunsch zwischen 85% und 100% liegt.

Darüber hinaus ist ILPA Group Mitglied der Thermoforming Working Group von Petcore Europe, einem Verband, der die vollständige PET-Kette in Europa vertritt und danach strebt, das Recycling von Schalen und Lebensmittelverpackungen aus PET und rPET zu fördern; sie gehört zu PSE – Pet Sheet Europe, eines 2016 eingerichteten Vereins der EuPC (European Plastics Converters), der sich für die Förderung der Verwendung von PET- und rPET-Verpackungen sowie deren Recycling einsetzt.